Das „Gender Wage Gap“ 

 

Windows Shopping at Eatons - © Wikipedia, Public Domain

 

Shopping ist eine Tätigkeit, bei der frau/man (…etwas mehr frau, siehe Anmerkungen) mit zahlreichen Waren, aber weniger Geld in der Börse (oder am Konto) nach Hause kommt.

 

Shopping bedeutet u.a. auch, unnotwendige Dinge zu erwerben – diese Dinge kosten zwar etwas Geld, aber die Freude damit sollte nicht zu gering eingeschätzt werden. Manchmal sind solche Dinge auch wirklich nützlich – besonders nützlich wäre allerdings das „Gender Wage Gap“ (oder Gender Pay Gap) welches in der Volkswirtschaftslehre die Unterschiede im Arbeitsgeld pro Stunde zwischen Männern und Frauen beschreibt). Leider ist das Gender Wage Gap nur in der Volkswirtschaftlehre verankert, aber noch nicht im Handel erwerbbar, sodass es bei Shoppingspaziergängen derzeit noch nicht gekauft werden kann – es würde bei Frauen reißenden Absatz finden!

 

Männern, die ja eher in puncto technischem Spielzeug shoppen, können Computer-Softwareprogramme empfohlen werden, z.B. solche welche die Festplatte eines PC’s bereinigen und den PC dadurch beschleunigen – was diese Programme jedoch leider meist nicht befriedigend bewerkstelligen, wobei die Deinstallierung solcher Programme aber schließlich doch zu einem nützlichen und amüsanten(?) Zeitvertreib wird.

 

Insgesamt ist shopping eine Tätigkeit, Angenehmes mit meist Unnützlichem zu verbinden, was jedoch nicht heißt, dass dieses Unnützliche nicht einen hohen Stellenwert in unserer Konsumwirtschaft besäße, weil es Arbeitsplätze schafft, die zwar auch durch Nützliches geschaffen werden könnten, dass es jedoch leider fast ebenso wenig im Handel zu kaufen gibt, wie der/die/das oben erwähnte Gender Wage Gap.

 

Ist „Shopping“ zeittypisch? Dazu folgende Anmerkungen

 

1). Heute werden Geschlecht und Gender zunehmend nicht mehr gleichgesetzt, um die kulturell und gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen von den biologischen Gegebenheiten zu unterscheiden. Es ist wohl typisch für unseren Zeitgeist, dass fast täglich neue Studien darüber berichten, dass Frauen entweder für dies oder etwas anderes mehr begabt wären als Männer. Ebenso versuchen sich Männer zunehmend zu wehren, dass dies nicht so sei.

 

2). Obwohl umfangreiche Studien beweisen, dass es biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, so gibt es doch auch Studien darüber, dass Frauen, auch wenn sie z.B. zum Studium der Chemie gleich befähigt wie Männer wären, dieses Studium offenbar nicht mögen. Im Gegensatz zum Medizinstudium hat sich der Prozentsatz an Frauen im Chemiestudium nur marginal erhöht, obwohl es hinsichtlich des „Gender Wage Gab“ hier keine Unterschiede mehr gäbe – offenbar scheint es bei gleichen schulischen Voraussetzungen doch unterschiedliche Interessen zu geben.

 

3). Eindeutig ist erwiesen, dass es Männern deutlich schwerer als Frauen fällt, sich einen neuen Anzug/ bzw. Kleid oder neue Schuhe zu kaufen.

 

4. Es wäre interessant zu wissen, ob die vorangegangenen Anmerkungen (abgesehen von den biologischen Unterschieden) tatsächlich zeittypisch sind.

 

Ohne Beweise durch Studien dafür erbringen zu können, glaube ich, dass gewisse Unterschiede im „Genderverhalten“ doch auch zeittypisch sind.  Man verzeihe mir, dass ich das nur glaube – glauben (allerdings nur im philosophischen Sinn), lässt bekanntlich andere Sichtweisen zu.

 

 

(29.9.2016, Neufassung)

 

 

 

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